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Sonntag, 20.08.2017

Nachwuchs Weissnackenkranich 2017

Mitte April hat sich bei den Weißnackenkranichen zweifacher Nachwuchs eingestellt, die Eltern kümmern sich liebevoll um die Kleinen.

Neu im Vogelpark: Nymphensittiche

Neu in der Wellensittichvoliere ist ein paar Nymphensittiche, die erst vor ein paar Tagen eingezogen sind. Die - wie die Wellensittiche - aus Australien stammenden Nymphensittiche werden zur Familie der Kakadus gerechnet. Während das Männchen eine gelbe Gesichtsmaske hat, hat das Weibchen nur eine ganz schwache Gelbfärbung.

Sie fressen uns die Haare vom Kopf....

Vom Auto überfahren...

...wurde leider die Mutter dieser kleinen Stockenten, die dann bei uns im Kükenfenster großgezogen wurden. Inzwischen sind die Kleinen groß geworden und wurden in die Freiheit entlassen. Die 4 kommen aber aktuell immer wieder auf den großen Teich im Vogelpark zurück und fühlen sich dort wohl.

Neu im Vogelpark: Decken-Tokos

Vor einigen Wochen bereits im Troparium eingezogen, sind die Decken-Tokos dank dem Frühling nun auch draußen zu bestaunen. Der natürliche Lebensraum der zu den Nashornvögeln zählenden Decken-Tokos befindet sich in Ostafrika; sie ernähren sich überwiegend von Insekten, Früchten und Samen. An der Schnabelfarbe kann man sehr gut das Geschlecht unterscheiden, schwarz ist das Weibchen, rot das Männchen.

Unser Maskottchen Kauzi mit Gattin Hedwig

Süße Küken, wohin man auch schaut...

Der Frühling ist endlich da, und prompt wird überall im Vogelpark fleissig gebrütet und Nachwuchs großgezogen. Während die zwei Weißnackenkraniche schon fleißig wachsen (erstes Foto), schlüpfen oder schlüpften in diesen Tagen (von links oben nach rechts unten):

Säbelschnäbler, Schmiedespornkiebitz, Pommernente, Lachshühner, Silberfasan, Triel und auch einer der sehr seltenen Edwardsfasane.

Stolz wie Oskar......

....ist derzeit unser Emu-Papa. Pünktlich zur Wiedereröffnung des Vogelparks schlüpften am 13. März gleich 6 Küken aus den wunderschönen grün-blauen Eiern. Bei den Emus ist der Papa für die Brut und die Jungenaufzucht zuständig. Während der achtwöchigen Brutzeit nimmt das Männchen keine Nahrung zu sich und trinkt nicht. Es steht nur auf, um die Eier regelmäßig zu wenden, was etwa zehn Mal am Tag vorkommt. In dieser Zeit überlebt das Männchen nur dank seines gespeicherten Körperfetts und nimmt an Flüssigkeit nur das auf, was es als Morgentau vom Nest aus erreichen kann.

Nach dem Schlüpfen der Jungen wird das Männchen hochaggressiv und kann zu dieser Zeit auch Menschen oder im Revier verbliebene Weibchen angreifen, was wir in den letzten Tagen auch im Park beobachten konnten. Der stolze Papa kümmert sich dagegen ganz liebevoll um seine Kleinen. Diese enge Vater-Kind-Bindung währt für einen Zeitraum von fünf bis sieben Monaten, in seltenen Fällen bis zu 18 Monaten.

Unsere Vögel