Verein für Vogelschutz und -pflege

- Taubenkobel im Parkbauernhof

- Kunst im Käfig

- Johann-Birk-Preis
Der Verein für Vogelschutz und Pflege e.V Viernheim wurde bereits 1938 gegründet. Nachdem furchtbaren zweiten Weltkrieg traf man sich aber erst 1950 wieder. Das Hobby der Vogelzucht betrieben damals die meisten Mitglieder zu Hause. Einmal im Jahr traf man sich dann zu einer Austellung der gezüchteten Vögel in einer Gaststätte. Im Jahre 1958 erhielt der Verein für diese Austellung den Johann Birk-Preis vom Verband der Waldvogelliebhaber.
Durch einen Besuch im Wattenscheider Stadtpark inspiriert entschloss sich der damalige 1. Vorsitzende Hans Neff mit der Hilfe der Stadt Viernheim im Jahre 1960 einen Vogelpark zu errichten. Nach den ersten Auforstungsarbeiten und dem Anlegen der ersten Wege wurden am 21.08.1960 auf 3000m² die ersten vier Voliere mit Waldvögeln und Seevögeln besetzt. Im Jahre 1963 wurde das Kiosk mit Toilettenanlage und Biergarten eröffnet. 1964 bekam der Verein ein weiteres Geländestück von der Stadt Viernheim zugewiesen, so dass der Park auf 8500m² anwuchs. In den folgenden Jahren wurden weitere Volieren für Greifvögel und Sittiche errichtet.
Im Rahmen der Bundesverbandstagung des VDW 1966 in Viernheim bekam der Vogelpark durch Herrn Dr. Steinbacher die Anerkennung als Lehrpark zugesprochen.
Für die kälteempfindlichen Vögel wurde im Jahre 1969 ein großes Winterhaus eingeweiht. 1972 war der Baubeginn des jetzigen Vereinsheimes, das nach und nach in Eigenarbeit der Vereinsmitglieder errichtet wurde. 1974 war der Clubraum im Keller fertig der in den nächsten Jahren als Sitzungszimmer und für sämtliche Veranstaltung diente. Im Jahre1978 pünktlich zum 40. jährigen Vereinsjubiläum war das neue Parkheim fertig und konnte seiner Bestimmung übergeben werden.
Anfangs der achtziger Jahre wurde die große Freiflughalle erbaut und 1981 übernahm Wilfried Reinhardt das Amt des 1. Vorsitzenden. Unter seinem Vorsitz wurde der Vogelpark auf 10.000m² erweitert. Auf dem neuen Areal, welches sich über die Gesamtlänge des Vogelparks erstreckt, entstand ein großer Teich und ist seitdem die Heimat von Störchen Flamingos und vielen Gänsen.
Das Erscheinungsbild des Parks hat sich seitdem nicht viel verändert. Aber alle Holzvoliere wurden durch dauerhafte Metallvoliere ersetzt. Zudem wird mehr "Farbe ins Spiel gebracht". Neben der Zooschule, die im April 2010 eingeweiht werden soll, entstand bereits 2009 ein Zoobauernhof. Hier sollen im liebevoll gestalteten Hof von Petterson und Findus mit herrlichem Taubenkobel im Rahmen des "Arche"- Projekts aussterbende Haustierrassen, wie die Diepholzer Gans, Pommernenten und Wiener Hochflieger eine neue und sichere Heimat finden. Aktueller Anziehungspunkt besonders der kleineren Parkbesucher ist der von einer Mannheimer Künstlerin gestaltete Wellensittichkäfig.
Das Motto des Vereins ist für jetzt und in der Zukunft weniger Vögel im Park und in den Volieren, dafür steht die Sauberkeit und Familienfreundlichkeit an erster Stelle. Die Nachzuchten der Uhus in der Vergangenheit und bei den Kolkraben, den Lachenden Hänsen, Saruskranichen und verschiedenen Fasanenarten geben den Verantwortlichen recht.



